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Links im Bild Königin Christina von Schweden (1626-1689) - als ihr Vater Gustav II. Adolf in der Schlacht von Lützen fiel, war sie 5 Jahre alt. Reichskanzler Axel Oxenstierna führte bis zu ihrer Volljährigkeit (1644) die Regentschaft. Den schönen Künsten zugeneigt, verschwendete die ewig unverheiratet gebliebene Monarchin mehr Geld als ihr zugestanden wurde. 1654 dankte sie ab. 1655 trat sie in der Innsbrucker Hofkirche zum Katholizismus über und zog dann nach Rom, wo ihr der frisch gewählte Papst Alexander VII. das Sakrament der Firmung spendete. Obwohl sie es mit der Religion nicht so genau nahm, wurde sie (unter Innozenz XI.) in den Vatikanischen Grotten im Petersdom bestattet. Das obige Gemälde hängt in der Nationalen Portraitgalerie Schloss Gripsholm, wo eine Fülle sehenswerter Gemälde den Besucher in verschiedene Epochen eintauchen lässt.

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