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10.06.2014 - unser dritter Tag in Berlin beginnt schon mit einer solchen Hitze, dass wie uns am liebsten irgendwo im Schatten verkrochen hätten. Wäre jetzt aber doch blöd, und so raffen wir uns halt auf und machen uns auf den Weg. Nachdem wir in der Stadt erst einmal gemütlich zu Mittag gegessen haben, wird es 14 Uhr 45, bis ich das erste Mal zur Kamera greife. Wir sind jetzt an der Museumsinsel. Das darauf befindliche Gebäudeensemle wurde von der UNESCO 1999 zum Weltkulturerbe erklärt. Vor uns liegt das 1898-1904 erbaute Bode-Museum, das nach Beendigung der Generalsanierung im Oktober 2006 wiedereröffnet wurde. Dazu sollte man vielleicht wissen, dass die Museumsinsel ab 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone lag und dass bis zur Auflösung der DDR für die Erhaltung der Gebäude kaum etwas getan wurde. Die praktisch aus 2 Teilen bestehende Monbijoubrücke wurde seinerzeit zusammen mit dem Bode-Museum erbaut. 1945 hatte die Wehrmacht die Brücke gesprengt. Diese vollkommen sinnlose Zerstörung - ein Verbrechen, wie der ganze Krieg überhaupt - hatte für die nächsten 60 Jahre eine unansehnliche Behelfsbrücke zur Folge. Die Rekonstruktion des denkmalgeschützen Originals wurde 2006 eingeweiht. Der südwestliche Spreekanal (rechts) wird Kupfergraben genannt.

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