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Zeitgleich mit der Französische Friedrichstadtkiche wurde der "Deutsche Dom" 1701 von Lutheranern als als "Deutsche Kirche" errichtet, und ebenfalls zeitgleich erhielten beide Kirchen nachträglich die Kuppeltürme. Der Deutsche Dom steht im Eigentum des Staats und beherbergt seit 2002 die parlamentshistorische Ausstellung des Deutschen Bundestages "Wege-Irrwege-Umwege" - Entwicklung der parlamentarischen Demokratie (geöffnet: Dienstag bis Sonnatg 10-18 Uhr, im Sommer bis 19 Uhr). In der Französischen Kirche hingegen werden nach wie vor sonntags um 9:30 und um 11:00 Gottesdienste zelebriert. Seit 1997 benutzt auch die zur Französischen Kirche gehörende Communauté protestante francophone jeden Sonntag den Georges-Casalis-Saal im unteren Teil der Kirche. In fünf Räumen des Turms befindet sich das Hugenottenmuseum (geöffnet: Dienstag bis Sonntag 12-17 Uhr). Dass 1945 beide Dome, das Konzerthaus und die den Platz säumenden Häuser schwer beschädigt waren, muss ich wohl nicht eigens erwähnen. Hiermit endet unser Berlin-Besuch. Wer vielleicht an Potsdam oder Sanssouci Interesse hat, findet dies im Album 11-03.

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